Die Gründung der heutigen Mucher Konzertgemeinschaft ist einem Zufall Anfang Januar 1982 zu verdanken. 
Bei einer Begegnung zwischen dem damaligen evangelischen Pastor Herbert Skambraks und Prof. Dr. jur. Wolfgang Schütz wurde auch über Kirchenmusik gesprochen. Es gelang Pfarrer Skambraks, Prof. Dr. Schütz, der Organistendienste geleistet hatte und Dirigentenerfahrung besaß, davon zu überzeugen, die Chorarbeit in der evangelischen Kirchengemeinde zu übernehmen.

So fand bald darauf die erste Chorprobe des neuen Chores statt - mit 7 Damen. Darunter waren die Frau des Pfarrers, Brigitte Skambraks, und die Frau des Chorleiters, Renate Schütz.
 Zur zweiten Probe erschienen nur noch 5 Damen - der Chor schien bereits gescheitert zu sein, noch bevor er richtig beginnen konnte. 
Zur nächsten Probe kamen jedoch völlig überraschend 15 Sängerinnen und ein Sänger. Ein grandioser Aufschwung nahm seinen Anfang, der den Chor nach seiner Öffnung für alle Konfessionen rasch auf bis zu 80 Mitglieder brachte.

 
  Zu den Auftrittsorten des Chores zählten die Kölner Philharmonie
(s. links), die Bonner Beethovenhalle und der Altenburger Dom.
 
Nach Prof. Dr. Schütz' Weggang aus Much im Jahr 1995 übernahm der Organist der katho-lischen Kirchengemeinde, Bernd Schönenbrücher, vorübergehend die Chorleitung. Im Jahr 1996 ging diese jedoch an Wolfgang Reisert über, der den Chor bis Ende 2001 führte. Seit 2002 liegt die Leitung des Chors in den künstlerischen Händen von Dr. Dirk van Betteray.
 
EEin Foto aus früheren Tagen.
 
Die Mucher Konzertgemeinschaft ist heute ein gemischter Chor mit 44 
Mitgliedern. Er hat sich aus kleinsten Anfängen zu einer Leistungsstärke 
entwickelt, die ihn befähigt, u. a. die großen Werke der Kirchenmusik 
mit Solisten und Orchester aufzuführen. Der Chor hat sich von Anfang an 
mit anspruchsvoller Literatur verschiedener Musikepochen auseinander gesetzt. Als Beispiele für besonders eindrucksvolle Aufführungen seien 
hier das "Requiem" von Maurice Duruflé 2002, die Mitwirkung an den 
Freilichtaufführungen der "Carmina burana" von Carl Orff 2006, das 
Konzert mit Werken von W. A. Mozart mit der "Krönungsmesse" 2008, das 
Mendelssohn-Bartholdy-Konzert 2009 und die Mitwirkung an dem Großprojekt "Johannespassion für alle" (J. S. Bach) mit vier Aufführungen im Frühjahr 2011 genannt.
 Der Chor nimmt im Raum Much einen festen Platz im kulturellen Leben ein und ist aus dem hiesigen Musikgeschehen nicht mehr wegzudenken.
 Die Mucher Konzertgemeinschaft ist darüber hinaus auch schon in der 
Philharmonie in Köln, der Beethovenhalle in Bonn und dem Altenberger Dom 
sowie auf Konzertreisen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Polen, 
Rumänien und Spanien aufgetreten.
 Den vereins- und steuerrechtlichen Rahmen des Chors bildet der 
"Trägerverein für Chormusik in Much e. V.", dessen alleiniger Zweck 
darin besteht, die Chormusik vor allem durch chormusikalische Veranstaltungen zu fördern.
 
   
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